Skip to content

Neuerscheinung: Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung – Albert Weidner

März 3, 2017

aus-den-tiefena5Wir freuen uns, ab sofort das Buch des Berliner Anarchisten Albert Weidner „Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung“ in neuem Satz und mit weiteren Dokumenten in einer qualitativ hochwertigen Druckfassung anbieten zu können. Im Vorwort schreibt Weidner über die Absicht des Buches. Es soll „erzählt werden von solchen, die glühendes Besserungsverlangen zu Feinden der Gegenwartsgesellschaft gemacht hat, von ihrem Streben und Handeln. Daneben auch von der Taktik, die ihnen gegenüber von seiten der Polizei und der Justiz befolgt wurde – und wird. Der Wert dieser Skizzen wird sicher nicht beeinträchtigt dadurch, daß sie nicht eine Frucht kühlen, „objektiven“ Studiums sind, sondern die Wiedergabe von größtenteils Miterlebtem und Mitgefühltem.“

Weiter sind die folgenden Beiträge enthalten:

Paul Koschemann: Das Attentat auf den Polizei-Oberst Krause in Berlin. Aus: Der freie Arbeiter.

Das Dynamit-Attentat gegen den Polizei-Oberst Krause von Hugo Friedländer, 1911.

Anarchistenprozesse von Richard Bieber.

Der Anarchismus in Deutschland von Wilhelm Spohr, 1897.

Die Stellung der Anarchisten zu den Wahlen von Albert Weidner, 1898.

Der arme Teufel, Editorial von Albert Weidner, 1896.

Der arme Konrad, Editorial von Albert Weidner, 1902.

Robert Reitzel und seine Bedeutung für den deutschen Anarchismus von Albert Weidner.

Gustav Landauers Kampf mit Polizei, Justiz und Partei von Albert Weidner.

Nachwort des Verlages von Folkert Mohrhof.

Dokumentenanhang.

186 Seiten für EUR 10,– inkl. Porto. Über den Buchhandel über die ISBN-Nr. 978-3-921404-06-5. Bestellung: email an barrikade [at] gmx.org – Lieferung erfolgt prompt gegen Rechnung!

BUNĂ 3- Frühjahr 2016 erschienen

Januar 30, 2016

Titel BUNA 3Die dritte Ausgabe des libertären Rumänien-Magazins BUNĂ ist soeben erschienen. Über den Inhalt der dritten Ausgabe schreibt die Redaktion im Editorial:

„Liebe Leserinnen und Leser, diese Zeilen werden in bewegten Zeiten geschrieben. Millionen Menschen sind aufgrund von Krieg, Mord, Versklavung und Vertreibung auf der Flucht. Religiöse Faschisten ermorden kritische und libertäre JournalistInnen, ermorden KonzertbesucherInnen. Kritik an Religionen, an „Gott“, Lebensfreude und Heavy Metal ist ihnen „Sünde“. Das haben der Islamische Staat als auch die Rumänisch-Orthodoxe Kirche gemeinsam. Nach dem verheerenden Brand während eines Heavy Metal Konzertes im Bukarester „Colectiv-Klub“ wurden aus der orthodoxen Kirche Stimmen laut, die verbrannte und verletzte BesucherInnen als „Satanisten“ bezeichneten. Die ideologischen Welten des Islamischen Staates und der Rumänisch-Orthodoxen Kirche liegen also gar nicht so weit auseinander. Ausländerfeindliche und faschistische Bewegungen erleben in ganz Europa einen Aufschwung. Der Rassismus wächst und nicht wenige „demokratische“ Regierungen bekämpfen die Flüchtenden mit Zäunen, Lagern, Tränengas, Schlagstöcken und Abschiebungen. In dieser Zeit ist es eine vordringliche Aufgabe, rassistischen und faschistischen Bewegungen entschieden entgegenzutreten, staatlichen Rassismus zu benennen und zu bekämpfen und für die menschliche Selbstbestimmung einzutreten.

Weiterlesen …

Erster Preis für Film über das Leben von Luis Andrés Edo

Dezember 22, 2015
jose m. nunes 93

José María Nunes

Luis Edo

Luis Andrés Edo

Der Dokumentarfilm „Edo y La Corriente“ von Mireia Murillo und Jordi Sala wurde auf dem V. Festival de Cine Nunes in Barcelona mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Er entspreche dem „anarchistischen und innovativen Geist, der José María Nunes charakterisierte, voll und ganz“, so die Jury in ihrer Urteilsbegründung.

Der Film behandelt das kämpferische Leben des aktiven spanischen Anarchisten und Syndikalisten Luis Andrés Edo (1925-2009), der in der anarcho-syndikalistischen Bewegung Kataloniens eine gewichtige Rolle spielte. In verschiedenen hohen Funktionen arbeitete er innerhalb der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsföderation CNT (Confederación Nacional del Trabajo) auch während der Zeit der Untergrundkampfes gegen den Franco-Faschismus. Edo gehörte innerhalb der anarcho-syndikalistischen Bewegung Spaniens weder dem sektiererisch-nunes-5dogmatischen noch dem reformistischen Flügel an. Nach dem Machtmissbrauch führender CNT-Funktionäre in Katalonien und der Erkenntnis das große Teile der Konföderation diesem Unrecht ignorant gegenüberstanden, verließ er gemeinsam mit der Mehrheit der CNT-Syndikate Kataloniens die offizielle CNT-AIT. Zusammen publizierten sie regelmäßig die noch heute erscheinende Traditionszeitung der spanischen Anarchosyndikalisten „Solidaridad Obrera“ und arbeiteten unter der Bezeichnung CNT-AIT Joaquín Costa weiter in Betrieben und Städten. In den letzten Jahren legte er einen Schwerpunkt auf die Erforschung und Dokumentation der reichhaltigen Geschichte des spanischen Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus. Dieses Jahr konnte der verlag | barrikade die Autobiographie der langjährigen Lebensgefährtin Edos, Doris Ensinger, veröffentlichen. Die Autorin zeichnet darin ein lebendiges und informatives Bild des Kämpfers und des gemeinsamen Lebens, das die Leserinnen und Leser einen tiefen Einblick in die spanische Gesellschaft, Politik und anarcho-syndikalistische Bewegung nehmen lässt. Das Verständnis davon hilft heute sowohl bei der Bewertung der aktuellen spanischen Politik als auch der CNT-AIT. Der verlag | barrikade gratuliert den beiden Filmemacher/innen herzlich zum Gewinn des Ersten Preises.

Zum Weiterlesen:
Doris Ensinger: Quer denken – gerade leben. Erinnerungen an mein Leben und an Luis Andrés Edo. Deutsche Erstveröffentlichung. verlag | barrikade , Hamburg 2015. ISBN 978-3-921404-01-0. Preis: 20 Euro

Vortrag und Infotisch bei der Linken Literaturmesse in Nürnberg

Oktober 7, 2015

llm20Auf der kommenden Linken Literaturmesse in Nürnberg ist auch die BUNĂ vertreten. Am Infotisch des Instituts für Syndikalismusforschung werden die aktuellen Ausgaben angeboten und es kann mit uns diskutiert werden. Am Samstag, den 31.Oktober 2015 um 12:00 Uhr stellt Martin Veith aus der Redaktion der BUNĂ sein Buch „Militant – Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens“ dem interessierten Publikum vor. Die Linke Buchmesse dauert vom 30. Oktober bis zum 1. November. Von den libertären Verlagen sind unter anderem der Verlag Edition AV und der Verlag Barrikade vertreten. Veranstaltungsort ist das Künstlerhaus im KunstKulturQuartier in der Königstraße 93, Nürnberg. Wir freuen uns euch begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei.

Buch & Café

August 29, 2015

Logo Buch&CaféMit dem Erscheinen unseres neuen Buches – Der Libertäre Atlantik – bieten wir ab sofort (28. August 2015) auch einen eigenen Kaffee und Espresso – passend zu unseren Büchern – an. Wir hoffen, damit weiter auf uns aufmerksam zu machen.

Folgende Kaffee-Sorten bieten wir an:

250 g • barrikade – Filterkaffee gemahlen – 3,95 EUR
500 g • Sturmvogel – Filterkafee ganze Bohnen – 6,80 EUR
250 g • Amor y Rabia – Espresso gemahlen – 4,10 EUR
500 g • Emma – Espresso ganze Bohnen – 7,20 EUR

Kaffee-Angebot

Der Rohkaffee stammt aus kleinbäuerlichem Kaffeeanbau von Café Orgánico Marcala – Comsa aus Honduras, er ist pestizid- und GMO-frei angebaut und wird in Hamburg im handwerklichen Trommelröstverfahren schonend geröstet.

Bei Kauf von Buch & Kaffee erfolgt der Versand kostenfrei für den Empfänger – jeweils gegen Rechnung.
Ohne Buchbestellung berechnen wir für unser Kaffee/Espresso-Angebot die Versandkosten in Höhe von 4 EUR für Päckchen (bis 3 kg) und 5,50 EUR pauschal bis zum Gewicht von 30kg. Wir liefern mindestens zweimal wöchentlich Eure Bestellungen über DHL und UPS aus (Dienstag und Donnerstag). [Sollten wir Rechnungen anmahnen müssen, berechnen wir dafür 2,50 € Mahngebühr. Nach einer zweiten Mahnung erfolgt Lieferung nur noch gegen Vorkasse.]

Mokka mit s-r SternEigenes Etikett für Projekte und Initiativen

Wir bieten Euch an, unsere Kaffee-Sorten auch mit einem eigenen Etiketten zu vertreiben; ihr entwerft Euer Label, das wir dann für Euch herstellen lasssen (gegen Kostenerstattung) und die dann auf Eure Kaffee- oder Espresso-Päcken geklebt werden. Ihr könnt natürlich auch ein eignes Info- oder Werbe-Label auf die Rückseiten kleben. Fragt einfach nach dem Grundmuster der jeweiligen Sorte.

• Wir sind erreichbar: Telefon 040.8801161 (Anrufbeantworter) oder per email: barrikade [at] gmx.org

Siehe auch die Seite „Buch & Cafe“

Neuerscheinung: Der libertäre Atlantik

August 16, 2015

TB Atlantik-1Der libertäre Atlantik behandelt die Entstehung der Arbeiterbewegungen Südamerikas im Zusammenhang mit der europäische Massenmigration anhand der Untersuchungsländer Argentinien, Uruguay und Brasilien im Zeitraum 1870 bis 1920. Der Schwerpunkt liegt in der Analyse der soziokulturellen Transformationsprozesse im transnationalen historischen Vergleich. Durch Untersuchung der Entwicklung anhand von Institutionen, Diskursen sowie performativen, politischen als auch kulturellen Praktiken werden die transkulturellen Aspekte der kollektiven Identität als internationale Arbeiterbewegung behandelt. Diese vergleichbaren Praktiken im atlantischen Raum waren Teil der Subjektivierung des Internationalen Proletariats. Neben der Gründung von Gewerkschaften und Vereinen werden die damit verbundenen kulturellen Einrichtungen wie Schulen, Theater und Bibliotheken sowie die Alltags- und Freizeitgestaltung untersucht. Berücksichtigt werden die Entwicklung der Migration, Industrialisierung und Urbanisierung in den südamerikanischen Einwanderungsländern, die den Kontext bildeten für die Entstehung und Interaktion der Arbeiterbewegungen im libertären Atlantik.

Inhaltsverzeichnis

Weiterlesen …

Zweite Ausgabe des libertären Rumänien-Magazins BUNĂ erschienen

August 16, 2015

buna2-titelDie zweite Ausgabe der in unserem Verlag erscheinenden „Zeitschrift für Befreiung & Emanzipation – nicht nur in Rumänien“ ist erschienen. Sie beinhaltet u.a. die folgenden Rubriken und Artikel:

Editorial … S.1

Unterstützt die Spendensammlung „Waffen für Rojava“ … S.2/20

Nachrichten/Știri … S.3

Kurzes/pe scurt … S.28

Antwort der Kampagne „Salvați Roșia Montană“ auf den Offenen Brief „Gegen die Ignoranz faschistischer Gewalt in Rumänien“ … S.29

Der österreichische Anarchist Alfred Saueracker in Rumänien … S.30

Interview mit dem Anarchisten Nicolas Trifon … S. 32
Interview mit AnarchistInnen aus Craiova … S.39

Buchbesprechung: Das revolutionäre Rumänien vor Augen. Martin Veiths „Militant“ … S.43

44 Seiten, A5, 2,50 Euro. Zu beziehen über den Verlag Barrikade und in einigen linken Infoläden.
Weitere Infos zu Zeitschrift und Projekt auf dem BUNĂ-Blog -> http://revistabuna.wordpress.com/